Es gibt Redner, die ihre Reden halten, nur um sich selbst zu hören. Oder schlimmer: Redner, die ihren Vortrag als Therapieersatz ausnutzen, ihre persönliche Geschichte zu verarbeiten.
Davon profitiert nur der Redner – das Publikum wird im besten Fall unterhalten, ohne Substanz. Im schlimmsten Fall selbst in eine betroffene Stimmung geführt oder gar verängstigt.
Als Redner stehen wir in der Verantwortung, was wir unserem Publikum mitgeben. Wir stehen in der Verantwortung, das Publikum zu unterhalten und sich gut fühlen zu lassen.



Besonders fiel mir das kürzlich auf: als 2. Vorsitzende repräsentiere ich regelmäßig auf Konferenzen den District der Europa-Toastmasters. Dort finden zur Zeit die Endausscheidungen der Redner statt, die dann an der Europameisterschaft antreten.
