Es gibt Redner, die ihre Reden halten, nur um sich selbst zu hören. Oder schlimmer: Redner, die ihren Vortrag als Therapieersatz ausnutzen, ihre persönliche Geschichte zu verarbeiten.
Davon profitiert nur der Redner – das Publikum wird im besten Fall unterhalten, ohne Substanz. Im schlimmsten Fall selbst in eine betroffene Stimmung geführt oder gar verängstigt.
Als Redner stehen wir in der Verantwortung, was wir unserem Publikum mitgeben. Wir stehen in der Verantwortung, das Publikum zu unterhalten und sich gut fühlen zu lassen.

Immer wieder beobachte ich Redner, die eine gute Geschichte erzählen, nur leider kein Ziel in ihrer Rede erkennen lassen.
