Es gibt Redner, die ihre Reden halten, nur um sich selbst zu hören. Oder schlimmer: Redner, die ihren Vortrag als Therapieersatz ausnutzen, ihre persönliche Geschichte zu verarbeiten.
Davon profitiert nur der Redner – das Publikum wird im besten Fall unterhalten, ohne Substanz. Im schlimmsten Fall selbst in eine betroffene Stimmung geführt oder gar verängstigt.
Als Redner stehen wir in der Verantwortung, was wir unserem Publikum mitgeben. Wir stehen in der Verantwortung, das Publikum zu unterhalten und sich gut fühlen zu lassen.
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Improtheater
Wie aktivieren Sie Ihre Kreativität? Vor allem wenn Sie von einem Thema überrascht werden.
Stellen Sie sich vor, Sie bekommen eine brisante Frage. Wie reagieren Sie? Beginnen Sie zu stottern und sind sichtlich aus dem Konzept gebracht? Oder können Sie locker antworten und die Antwort während Ihres Redens entwickeln?
Mit Impro-Theater können Sie das trainieren und dabei auch noch Ausdruck und Stimme verbessern. Letzte Woche war ich auf einem Kurz-Workshop…
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Immer wieder beobachte ich Redner, die eine gute Geschichte erzählen, nur leider kein Ziel in ihrer Rede erkennen lassen.
Besonders fiel mir das kürzlich auf: als 2. Vorsitzende repräsentiere ich regelmäßig auf Konferenzen den District der Europa-Toastmasters. Dort finden zur Zeit die Endausscheidungen der Redner statt, die dann an der Europameisterschaft antreten.
Woran erkennen Sie das Ziel in einem Vortrag?
Sobald ich mit meinen Klienten über meine ehrenamtliche Arbeit für Toastmasters International spreche, sehen sie mich manchmal etwas verständnislos an und fragen: “Sie sind ein professioneller Speech-Coach – ist Toastmasters nicht ein Mitbewerber für Sie?”
Meine Antwort ist immer: (weiterlesen…)